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„Ohne Vergangenheit können wir Gegenwart nicht verstehen.“

Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau im Rahmen des GSE-Unterrichts

Alle neunten Klassen durften durch die Exkursion zur KZ-Gedenkstätte  Dachau Geschichte vor Ort erleben und einen Teil unserer Vergangenheit versuchen zu begreifen.

Am 09. Oktober 2019 fuhren die drei neunten Klassen gemeinsam mit ihren Klassenleitern nach Dachau, wo sie selbst Zeugen des traurigen Kapitels der deutschen Vergangenheit werden konnten. Zunächst wurde jede Klasse von einem Guide durch die Gedenkstätte geführt. Das weitläufige Gelände wirkte vor allem bei regnerischem und kaltem Wetter  bedrückend. Im ehemaligen Musterlager der Nazis, welches bereits am  22. März 1933, wenige Wochen nachdem Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt worden war, errichtet wurde,  diente als Modell für alle späteren Konzentrationslager und als „Schule der Gewalt” für die Männer der SS, unter deren Herrschaft es stand. In den zwölf Jahren seines Bestehens waren hier und in zahlreichen Außenlagern über 200.000 Menschen aus ganz Europa inhaftiert. 41.500 wurden ermordet.

Die Schüler und Schülerinnen konnten zu Beginn der Führung eine der nachgebauten Barracken besichtigen. Über den Appellplatz gingen sie dann zum wohl erschreckendsten Bereich des Lagers, zum Krematorium und der Gaskammer. Laut Zeitzeugenberichten wurde diese zwar nicht benutzt, dennoch reichte die Vorstellung aus, was in genau derselben in anderen Lagern während der Herrschaft des Nationalsozialismus geschehen war.

Im Anschluss konnte noch jedem Schüler und jeder Schülerin die Zeit gegeben werden, die Ausstellung über das ehemalige Konzentrationslagers Dachau anzuschauen.

„Wenn wir sie auch nicht verstehen, wir sollten aus der Vergangenheit lernen!“ – mit diesem Denkanstoß wurden wir von unserem Guide verabschiedet und traten nachdenklich und mit bedrückter Stimmung die Heimfahrt an.

 

(M. Halbritter)